TOP Ö 4: BGV-Nr. 2019/167; Bauantrag zur Errichtung eines mehrgeschossigen Wohngebäudes mit 4 Wohnungen, Mainstockheimer Str. 37

Bauamtsleiter Graumann geht im Nachgang zur Sitzung am 05.12.2019 auf das geführte Gespräch mit dem Vorhabensträger ein. Ziel des Gremiums war es, dass die Höhe bei der vorliegenden Planung den bereits genehmigten Entwurf nicht übersteigt.

Das Gespräch mit dem Investor hinsichtlich der Höhenreduzierung brachte kein Ergebnis, so dass die ursprüngliche Entscheidung dem Gremium nochmals vorgelegt werde. Der Höhenunterschied von der ersten zur nun vorliegenden Planung beträgt ca. 1,80 m.

Bürgermeister Güntner ergänzt, dass mit der Beschlussfassung lediglich die Zustimmung zur planungsrechtlichen Einfügung (Art und Maß) gegeben und nicht dem Bauantrag abschließend zugestimmt werde, nachdem im Verfahren u. a. eine umfassende Frage zum Wasserrecht geklärt werden müsse. Er weist abschließend darauf hin, dass bei einer Ablehnung des Beschlussentwurfs, der Vorhabensträger gleichwohl aufgrund des bestehenden Bauvorbescheides für die Ursprungsplanung eine Baugenehmigung erwarten dürfe.

 

Einzelne Mitglieder des Ausschusses zeigen sich verwundert, weshalb die Angelegenheit nochmals vorgelegt werde, nachdem das Ziel und der Wunsch in der Sitzung am 05.12.2019 klar formuliert wurde. Für Teile des Gremiums fügt sich der neue Antrag (mit dieser Höhe) nicht in die Umgebung ein. Es wird vorgeschlagen, beide Planungen visuell darzustellen, damit ein besserer Vergleich möglich ist.

 

Stadtrat Steinruck verweist auf verschiedene jüngere Neubauten in der Stadt, die sich seiner Auffassung nach ebenfalls nicht in die Umgebung einfügen. Der Antragsteller habe ein Recht auf Behandlung seines Antrages, weshalb der vorliegende Beschluss positiv gefasst werden sollte. Bei einer möglichen Visualisierung sollten auch die Nachbarbauten einbezogen werden, wonach ein Einfügen ersichtlicher werden könnte.

 

Stadtrat Rank ist der Auffassung, dass der Bauwerber lediglich die Garage um die übersteigende Höhe tiefer setzen sollte.

 

Bürgermeister Güntner stellt abschließend fest, dass er den vorliegenden Beschlussentwurf nicht zur Abstimmung bringen werde, da er aufgrund der Diskussion keine Mehrheit dafür erkennen könne. Mit dem Investor sollte nochmals Gespräche geführt werden. Vor allem soll durch eine Visualisierung (vergl. Steigweg), aus der auch die Verhältnisse zur Nachbarbebauung zu ersehen sind, die Dimensionen nochmals dargestellt werden. Ebenfalls soll das Herabsetzen der Garage nochmals thematisiert werden.

 

Gegen dieses Vorgehen werden keine Einwände vorgebracht.


Auftrag an den Bauwerber eine Visualisierung der Häuser (vergl. Steigweg) vorzulegen, die auch einen Vergleich zur Nachbarbebauungen zulässt.

Weiterhin das Ziel, dass das neue Gebäude nicht höher wird als bei der ursprünglichen Planung (z. B. durch Absenkung des Aufbaus bei der Garage).