TOP Ö 2: Genehmigung von Sondermitteln für die Touristinfo

Beschluss: beschlossen

Abstimmung: Ja: 8, Nein: 5

Frau Feineis, Leiterin Tourist-Info Kitzingen geht ausführlich auf die Sitzungsvorlage 2020/017 ein und erläutert die einzelnen Mittelbedarfe.

 

Stadträtin Glos habe grundsätzlich keine Einwände gegen die Erhöhungen, für sie sei jedoch eine Transparenz bei den Veranstaltungen wichtig. Welche Ausgaben und Einnahmen entstehen und aus welchen Töpfen (Tourist, Stabsstelle, STMV) werden Mittel aufgewendet. Diese Darstellung erbittet sie sich für das geplante MainFestival.

 

Aus Sicht von Stadtrat Moser werden immer mehr Mittel für einzelne Veranstaltungen ausgegeben, ohne dass diese Ausgaben nachhaltig für Kitzingen wirken. Seiner Auffassung nach benötige man hierfür eine Konzeption, die auch die örtliche Gastronomie einbeziehe, da diese von den Veranstaltungen nicht profitieren.

 

Frau Feineis verweist auf das Zusammenlegen von Veranstaltungen (z. B. Kitzinger Frühling und Eröffnung Tourismussaison), wodurch bereits Synergien entstehen. Auch die Einzelveranstaltung sei Teil einer Gesamtkonzeption. Die örtliche Gastronomie werde bei allen Aktionen einbezogen, nur leider sei die Beteiligung stets gering.

Die von Stadträtin Glos erbetene Aufstellung sagt sie zu.

 

Stadtkämmerin Erdel stellt die Auswirkungen für das Budget dar und erklärt, dass die Budgetsumme von 219.550,00 € auf 328.000,00 € steigen werde, wovon alleine 76.290,00 € auf Personalkosten zurückzuführen sind.

 

Stadtrat Dr. Küntzer sieht das Vorgehen der Tourist-Info als positiv, nachdem die Stadt Kitzingen entsprechend der Positionierungen weiterhin werben müsse. Bei den vorgeschlagenen Veranstaltungen habe der Stadtrat nach den Erfahrungen des ersten Jahres immer die Möglichkeit, dies wieder zu ändern.

 

Stadträtin Schmidt stellt dar, dass der gesamte Haushalt betrachtet werden müsse und eine stetige Steigerung von Ansätzen nicht zielführend sei. Für sie gehöre die Diskussion in die Haushaltsberatungen.

 

Bürgermeister Güntner stellt fest, dass er die Punkte einzeln abstimmen lasse. Die Mittel für das „Best of wine Tasting“ sollen zunächst nur für 2020 beschlossen werden.


1.   Vom Sachvortrag Nr. 2020/017 wird Kenntnis genommen.

 

2.   Es besteht Einverständnis damit, die HH-Ansätze für Dienstkleidung auf 2.500 € (7901.5601), sowie für Öffentlichkeitsarbeit (7901.6321) auf 42.000 € zu erhöhen.

 

beschlossen              dafür 7  dagegen 6

 

Es besteht Einverständnis, für die Veranstaltungsformate „Main-Festival“ für das HH-Jahr 2020 einen HH-Ansatz in Höhe von 5.000 € bereit zu stellen.

 

beschlossen              dafür 8  dagegen 5

 

Es besteht Einverständnis, für das Jahr 2020 6.000 € auf den Einnahme- und Ausgabe Haushaltsstellen (7901.1187, 7901.6317) für „Best of wine Tasting“ bereit zu stellen.